Um eine qualitativ gute Ausbildung zu meistern, haben sich die Akteure unter dem Dach des Vereins vernetzt. Durch ihre Zusammenarbeit wird es für WBV-Mitglieder leichter Nachwuchskräfte auszubilden und dabei die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Zudem können sie über das Bündnis unterstützende Leistungen buchen. So soll es insbesondere auch kleineren Unternehmen möglich werden, Ausbildungsplätze einzurichten oder deren Anzahl zu erhöhen.
Gemeinsam mit der Hochschule Bremen engagiert sich der WBV in der Öffentlichkeit für das Berufsfeld Pflege und macht sich dafür stark, dass je nach Qualifikation und Kompetenz den Interessenten eine Ausbildung oder ein Studium empfohlen wird.
In der Kooperation mit der Hochschule werden ebenso die Themen „Bildungsdurchlässigkeit“ und „offene Hochschule“ aktiv erlebbar. Die Hochschule Bremen bietet einen primärqualifizierenden Studiengang an. Dieser inkludiert das Staatsexamen und führt zudem zu einem Bachelorabschluss. Im engen Austausch werden zukünftige Rollenprofile, Skills und Grademix gestaltet und erprobt.
Gut zu wissen für Ausbildungsbetriebe
Ein Betrieb, der in einem Pflegeberuf ausbildet, schließt einen Vertrag mit dem Nachwuchs. Damit verpflichtet er sich, die praktische Ausbildung intern durch fachliche Anleitung sicherzustellen.
Darüber hinaus ist der Ausbildungsbetrieb auch für die Organisation der Praxiseinsätze verantwortlich, die außerhalb des Unternehmens zu durchlaufen sind. Er ist also gehalten, über Kooperationsverträge sicherzustellen, dass der Nachwuchs alle gesetzlich vorgeschriebenen Praktika absolvieren kann. Einen weiteren Vertrag gilt es mit einer Pflegeschule abzuschließen, über die der theoretische und praktische Unterricht für die Auszubildenden gewährleistet wird.
Für die Mitglieder des WBV`s stellt dieses der Verbund sicher, zusätzliche Kooperationsverträge innerhalb des Verbundes sind nicht erforderlich.
Zur Finanzierung der generalistischen Pflegeausbildung wurde ein Ausbildungsfonds eingerichtet, in den das Land Bremen, die Pflegekassen und sämtliche Einrichtungen, die Pflegefachkräfte beschäftigen, einzahlen. Wer Ausbildungsplätze schafft und damit dazu beiträgt, die Zahl qualifizierter Pflegefachkräfte zu erhöhen, wird dabei über diese Form der Finanzierung unterstützt.
Gut zu wissen für Pflegeschulen
Das Land Bremen hat basierend auf einem bundesweit geltenden Rahmenplan ein eigenes Curriculum erstellt, an dem die Pflegeschulen im Bundesland mitgearbeitet haben und nach dem sie seit 2020 unterrichten.
Der WBV unterstützt seine Mitglieder u.a. über Workshops dabei, einen engen fachlichen und persönlichen Austausch zu ermöglichen und darüber zu einer höheren Zufriedenheit für alle Beteiligten beizutragen.
Auzsbildungsstandards und Fort- und Weiterbildung
Unterstützung bei der Umsetzung der Ausbildungsstandards Akteure des WBV begleiten dabei, die geltenden Ausbildungsstandards zu erfüllen.
Interesse geweckt?
Gern stehen wir Ihnen auch für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.